Meine besonderen Leistungen

 

Chirotherapie Neutraltherapie nach Huneke
Osteopathie Medi-Taping
Atlas Therapie nach Arlen
Akupunktur  

 

Chirotherapie / Manuelle Medizin

Die Chirotherapie wird, da sie im Wesentlichen mit bloßen Händen durchgeführt wird, auch Manuelle Medizin genannt. Ihr liegt folgendes Konzept zu Grunde: Häufig ist das Zusammenspiel der vielen Teile des Körpers gestört und verursacht Beschwerden, ohne dass eine bleibende Schädigung vorliegt. Diese Störungen gleicht der Körper durch die für lebende Wesen typische Anpassungsfähigkeit wieder aus. Schafft der Körper dies nicht alleine, kann man ihm u.a. durch gezielte Handgriffe und Impulse dabei Hilfestellung geben. Dies geschieht z.B. beim "Einrenken" und Mobilisieren von Gelenken, sowie beim Dehnen und Kräftigen von Muskeln. Dadurch wird das Zusammenspiel innerhalb des Bewegungsapparates wieder harmonisch. Die Chirotherapie stammt ursprünglich aus der Volksmedizin, hat aber schon seit vielen Jahren ein festes wissenschaftliches Fundament bekommen. Es kommen ständig neue Techniken hinzu. Die Chirotherapie wird im Gegensatz zur Chiropraktik sanfter und schonender.
Sie ist aus der konservativen Orthopädie nicht mehr wegzudenken.


Folgen solcher Funktionsstörungen können beispielhaft sein:

Eine begleitende Behandlung durch Nervenarzt, Internist und Hals- Nasen- Ohrenarzt ist oft erforderlich
Gibt es Risiken?
In den Medien immer wieder diskutiert wird der Zusammenhang zwischen Manipulation an der Halswirbelsäule und Schlaganfällen.
In jeder manualtherapeutischen Ausbildung wird von Anfang an ausgiebig auf diese mögliche Komplikation hingewiesen und es werden nur Techniken gelehrt, bei denen diese Komplikation ausgeschlossen ist.
Wegen der allgemeinen Verängstigung bevorzuge ich in diesem Bereich der Wirbelsäule Weichteiltechniken, insbesondere bei Patienten in dem entsprechenden Alter oder weiche auf die Atlastherapie und "weiche" osteopathische Techniken aus ( siehe dort).

Als unangenehme Behandlungsfolgen können selten vorübergehend auftreten:

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Neutraltherapie nach Hunecke

Hunecke ist einer der wichtigsten deutschen Pioniere auf diesem Gebiet der Behandlung von Schmerzen und Funktionsstörungen durch örtliche Betäubungsmittel wie Procain, Xylocain oder Meverin. Vor Jahren habe ich bei dem bekannten Neuraltherapeuten Dr. Treultsch in Hamburg/Wintehude hospitiert und vieles von ihm übernommen.
Schon bei der Diskussion der Chirotherapie habe ich darauf hingewiesen, dass der Körper in der Lage ist, viele Störungen "zu verkraften", indem er sich anpasst (adaptiert).
Um dabei zu helfen arbeitet man bei der Neuraltherapie mit lokalen, also nur örtlich wirkenden, Schmerzmitteln. Früher war das überwiegend das Procain, heute sind es modernere Schmerzmittel wie etwa Xylocain oder Meaverin.
Ursprünglich war man der Ansicht, dass diese Therapie nur über die Nerven wirkt, deswegen der Ausdruck : Neuraltherapie.
Dieses stimmt auch ganz überwiegend, besonders wenn wir z.B. den störenden Reiz, den eine Narbe verursachen kann, auslöschen, indem wir sie umspritzen, oder wenn wir Schmerzen, die von einer gereizten Knochenhaut oder einem gereizten Sehnenansatz kommen, vorübergehend betäuben.
Der Körper bekommt seine "Verschnaufpause", in der er sich wieder neu anpassen kann und in der er sich dann auf den allmählich wieder auftretenden Reiz besser einstellt.
Beim Anspritzen bestimmter Muskelpunkte kommt es durch örtliche Mechanismen, teilweise allein durch den Nadelstich, zu einer Entspannung des Muskels, wodurch der Körper auch hier die Möglichkeit zu einer besseren Anpassung bekommt.
In der Praxis benutzen wir bevorzugt lokale Betäubungsmittel mit kurzer Wirkungszeit und geringer Konzentration, da sie für den neuraltherapeutischen Effekt völlig ausreichen, aber falls sie an einen Nerven fliessen, nicht gleich eine Lähmung z.B. eines Beines oder eines Armes hervorrufen.
Sollte es trotzdem, zum Beispiel bei der Behandlung eines Tennisellenbogens, vorübergehend zu einer Lähmung im Unterarm-Handbereich kommen, dauert dies genauso lange wie die Betäubung bei einer Wunde, die genäht wird, nämlich etwa 30 Minuten bis maximal 2 ½ Stunden.
Als Nebenwirkungen können auftreten allergische Reaktionen und auch Kreislaufstörungenen. Die allergischen Reaktionen sind viel seltener als mögliche Herz-Kreislaufregulationsstörungen.
Aus eigener Erfahrung weiss ich, wenn ich zum Zahnarzt gehe und möglicherweise nur eine kleine Dosis Lokalanästhetikum bekomme, dass ich mir für den Nachmittag nicht mehr viel vornehmen kann, weil ich dann manchmal benommen bin und mich nicht mehr gut konzentrieren kann.
Dieses Phänomen ist nicht sicher zu erklären, da es auch nicht zwingend bei jeder Infiltration auftritt. Es wird deswegen auch allgemein als sogenannte Spritzenangst, also als ein psychisches Problem dargestellt, vor dem ich dann wohl auch nicht gefeit bin.
Es würde zu weit gehen, tiefer auf die Wirkung von Lokalanaesthetika auf die "Grundsubstanz nach Pischinger" einzugehen. In dieser Substanz werden Reize ähnlich wie im Nervensystem übertragen. Bevor Lebewesen entwicklungsgeschichtlich ein Nervensystem entwickelten, stand ihnen nur diese Grundsubstanz für das, was später das Nervensystem leistete, zur Verfügung.
Weil wir mitlerweile wissen, dass diese Therapie nicht nur über das Nervensystem wirkt, sprechen wir heute allgemeiner von therapeutischer Lokalanaesthesie (TLA)
Nervenblockaden z.B. an Nervenwurzeln im LWS-Bereich mit konzentrierten, langwirkenden lokalen Betäubungsmittel führen wir in der ambulanten Praxis nicht durch, da sichergestellt sein muß, daß der Patient danach für eine lange Zeit ruhen kann, und weil er dabei besonders überwacht werden muß.
Für weitere Fragen und Informationen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung!

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Osteopathie

Ich bin Doktor der osteopathischen Medizin mit dem Diplom der Deutschen Gesellschaft für Osteopatie (D.G.O.M.). www.dgom.info

Allgemeines
Die Osteopathie ist eine ganzheitliche Therapieform, die sich zur Diagnose und Therapie der Hände bedient. Sie geht davon aus, dass der Körper aus drei Systemen besteht, die sich gegenseitig beeinflussen:

  1. dem Bewegungsapparat
  2. den inneren Organen und
  3. dem cranio-sacralen System (cranio = Schädel mit den vielen Schädelknochen, sacrum = Kreuzbein und der Wirbelsäule mit dem Rückenmarkskanal, durch den das Nervenwasser fließt)

Grob vereinfacht ausgedrückt stehen diese 3 Systeme über die Wirbelsäule beziehungsweise die Körperhüllen (Faszien) und Muskelketten miteinander in Verbindung. Wenn man nach diesem Konzept Störungen des Bewegungssystems behandelt, kann man auch störende Einflüsse aus den anderen beiden Systemen mitbehandeln und hat somit einen breiteren therapeutischen Zugang. Aber schon die osteopathischen Behandlungsmethoden nur am Bewegungssystem alleine sind viel vielseitiger als zum Beispiel bei der Chirotherapie bzw. Manuellen Therapie. Die Anwendungsbereiche sind umfangreicher als bei der Chirotherapie und schonender, sanfter.)

Die Osteopathie ist in mein Behandlungskozept voll integriert. Die Grundlagen der klassischen universitären Medizin werden nicht verlassen sondern ergänzt und erweitert. Die manuelle Komponente bekommt aber einen viel höheren Stellenwert. Wegen der Komplexität des Themas empfehle ich die Website s.o..

Wenn man den medizinischen Fortschritt heute verfolgt, sieht man den Schwerpunkt der Entwicklung in Richtung bildgebender Verfahren, Verbesserung bei operativen Eingriffen und der Pharmakologie, mit hervorragenden Ergebnissen. Vernachlässigt wird der Tastsinn, der apparativ noch nicht ersetzt werden kann. Es ist ein Erlebnis, wenn man während der osteopathischen Ausbildung z.B. mit beiden Händen den Brustkorb von beiden Seiten umfasst und dann mit leicht zunehmendem Druck schichtweise palpiert: Zunächst die Haut, dann den knöchernen Brustkorb, der sich mit der Atmung bewegt (ausreichend? seitengleich?) und schliesslich die Lungen, die sich entgegengesetzt zum Brustkorb bewegen (harmonisch? über die gesamte Strecke?). Dieses Tasten von Bewegungen, auch im Verhältnis zueinander, ist ein ganz wesentlicher Teil der osteopathischen Medizin.Wenn eine Bewegung in eine Richtung besonders eingeschränkt ist, geht sie in eine andere Richtung leichtet. Bei der Chirotherapie arbeitet der Therapeut meist in die eingeschränkte Richtung, als harte Technik. Die osteopathische Medizin eröffnet den Weg in die frei Richtung, die sanfte Richtung, die oft viel effektiver ist.


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Atlastherapie nach Arlen

Ich bin ausgebildeter Atlastherapeut für Erwachsene bei der Ärztegesellschaft für Manuelle Kinderbehandlung und Atlastherapie www.aegamk.de

Die Atlastherapie ist ein bischen verwandt mit der cranio-sacralen Therapie der Osteopathen und ist zudem eine sehr schonende Behandlung nicht nur der oberen Halswirbelsäule, sondern des gesamten Bewegungssystems und des Nervensystems.
Muskeln haben nicht nur die Aufgabe Arbeit zu leisten in dem sie sich zusammenziehen und wieder entspannen. In ihnen befinden sind außerdem in mehr oder weniger großer Dichte Sinnesorgane, die die jeweilige Länge des Muskels messen. Daraus kann das Hirn sehr exakt errechnen, wie die Gelenke im Raum zueinander stehen.
Im Bereich zwischen Hinterhaupt, 1. Wirbel (Atlas) und 2. Wirbel (Axis) sind sehr viele kurze Muskeln, die in unterschiedlicher Richtung ziehen, angesiedelt, die eine extrem hohe Dichte an diesen Sinnesorganen haben. Diese 3 gelenkig verbundenen Teile werden unter dem Ausdruck Kopfgelenke zusammengefaßt. Die Kopfgelenke haben eine herausragende Bedeutung für die aufrechte Haltung des Körpers und das Gleichgewicht, sowie die Grundspannung der Muskulatur insgesamt. Therapiert wird diese Region überwiegend über den Atlas.
Den Einfuss dieses Sysrems auf das Gleichgewicht kann man gut an einer Katze sehen, die ja bekanntlich immer auf die Füsse fällt. Solange dieser Bereich einwandfrei funktioniert, wird sie, wenn sie von einem Baum fällt, sich schon im Fallen immer so drehen, dass der Kopf nach oben und die Beine nach unten kommen. Wenn dieses System nicht funktioniert, kommt sie unglücklich auf.
Wenn dieses System also einwandfrei funktioniert, kann nicht nur die Stellung des Kopfes zum Rumpf, sondern auch das ganze neurologische System im Körper besser organisiert werden.

Bei der Atlastherapie wird zunächst durch ein Röntgenbild die Stellung des Atlas im Verhältnis zum Hinterhaupt festgestellt und dann ein leichter Impuls in Richtung Idealstellung des Atlas zum Hinterhaupt ausgeführt.
Dies zeigt einen augenblicklichen Effekt.
Um dies zu verdeutlichen, stellen wir uns bei den Ausbildungskursen auf ein Bein und schließen die Augen.
Die meisten Teilnehmer fangen dann mehr oder weniger stark an zu schwanken. Nach einem kurzen Impuls auf den Atlas lässt dieses Schwanken deutlich nach oder verschwindet ganz.
Die Information im Gehirn über die Stellung des Kopfes zum Rumpf ist jetzt wieder viel exakter, das gesamte Nervensystem besser koordiniert, ja selbst die Konzentrationsfähigkeit nimmt zu. Man hat das Gefühl, der "Kopf wird freier".

Einsatz findet die Atlastherapie bei folgenden Erkrankungen

 

Der Ausdruck KIS-Syndrom wird mehr und mehr verlassen, da es sich nicht um von den Kopfgelenken ausgelöste Störungen handelt, sondern um Störungen, die über die Kopfgelenke behandelbar sind.
Ich behandele keine Säuglinge und Kleinkinder mit Atlastherapie.
Für weitere Fragen und Informationen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung!

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Medi - Taping (sanft gegen den Schmerz)

Was ist das?
Medi = Abkürzung für medizinisch.
Taping = englisch für Pflaster


Wie wirkt es?
Man kann einen Muskel entspannen, indem man die darüberliegende Haut ruckartig zusammenschiebt. Ein Japaner kam auf die Idee, dazu ein besonders hautfreundliches, längselastisches Pflaster zu nehmen, das dasselbe macht und zwar bis zu 1 - 2 Wochen lang.

[Behandlungsbeispiel für Schulterschmerzen]


Überlagerungsschmerz
Bestehen mehrere Schmerzen zugleich, wird fast nur der stärkste empfunden. Ist also ein Muskel behandelt, kann noch ein anderer schmerzen, der dann auch getapet werden muss, usw.


[Behandlungsbeispiel für Rückenschmerzen]

Einer hilft dem anderen.
Im Körper hilft eine Struktur der anderen: Wenn z.B. ein Gelenk gestört ist, versuchen die Muskeln Ausgleich zu schaffen, wenn eine Nervenwurzel durch eine Bandscheibe bedrängt wird, stellt sich die Wirbelsäule entsprechend ein und das wieder mit Hilfe der Muskeln. Erst wenn sich die Strukturen gegenseitig nicht mehr genug helfen können, kommt es zum Schmerz. Die Muskulatur hat in diesem System die zentrale Rolle und spielt die Schlüsselrolle in der Therapie.


[Behandlungsbeispiel für Fersensporn,
mit bes. erfreulichen Resultaten]

Anwendungen
Medi - Taping ist wohl eine der schnellsten, schonensten und wirksamsten Methoden um Muskeln zu entspannen. Es kann mit anderen Methoden kombiniert werden. So lassen sich Blockierungen z.B. im Hals- und Lendenbereich nach dem Tapen leichter lösen und kommen nicht so schnell zurück.
Unter dem Schulterblatt verspannt sich häufig ein Muskel und stört die Schulterbewegung hartnäckig. Es ist ein Erlebnis zu sehen, wie durch Tapen um das Schulterblatt herum, dieser Muskel, der sonst so schwer zu behandeln ist, entspannt wird und die Bewegung frei gibt.


[Behandlungsbeispiel für Verspannungen der
Nackenmuskulatur. Auch bei Kopfschmerzen]

Auch Beschwerden die sonst häufiger der Stoßwellentherapie zugeführt werdne, können mit Medi - Taping erfolgreich behandelt werden. Z.B.

Gut sprechen auf das Tapen auch Knieprobleme an, da es hier ganz besonders zu Muskelüberlastungen kommt. Auch bei Arthrose, wenn sie nicht zu weit fortgeschritten ist und besonders nach Knieoperationen.


[Behandlungsbeispiel bei Knieproblemen]

Überraschend gute Ergebnisse bringt auch das Tapen von Daumensattelgelenksarthrosen.


[Behandlungsbeispiel für Arthrose
des Daumensattelgelenkes]

Die Farben
Das Tape wird in hautfarben, rot und blau geliefert. Die Farben haben auch einen Einfluss auf die Temperatur: Die Wärmestrahlung, die vom Körper ausgeht, wird von dem roten Pflaster zurückgehalten (leichter Wärmeeffekt), strahlt bei dem blauen Pflaster leichter ab (leichter Kühleffekt). Das hautfarbene Pflaster hat keinen Temperatureffekt.

Lendenwirbelsäule
Die Lendenwirbelsäule mit den Kreuzdarmbeingelenken und die obere Halswirbelsäule schmerzen am häufigsten und sind die Schlüsselregionen der Wirbelsäule. Deshalb werden diese Teile häufig in die Behandlung mit einbezogen.
Für weitere Fragen und Informationen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

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Akupunktur

Die Akupunkturausbildung mit Zertfikat habe ich bei der Deutschen Ärztegesellschaft für Akupunktur absolviert. www.daegfa.de

Zunächst eine Anekdote:

Anfang der 70-ger Jahre reiste der amerikanische Präsident R. Nixen in die Volksrepublick China. In China erkrankte ein Mitglied seiner Delegation an einer akuten Blinddarmentzündung und wurde regulär schulmedizinisch operiert. Nach der Operation entwickelte sich eine sogenannte Darmatonie, d.h. die Darmbewegung hörte auf. Der Patient litt unter sehr schmerzhaftem Aufstoßen, Übelkeit und Erbrechen, bei einem stark aufgeblähtem Bauch.
Diese häufige Komplikation wird schulmedizinisch mit einer Tropfinfusion, die u.a. das Medikament Prostigmin enthält, behandelt, und nach kurzer Zeit fühlt sich der Patient dann auch wieder wohl.
In dem chinesischen Krankenhaus bot nun ein chinesischer Arzt an, diese Komplikationen mit Akupunktur zu behandeln.
Aus Höflichkeit stimmten die amerikanischen Ärzte zu. Kurze Zeit, nachdem die Nadeln gestochen waren, kam die Darmmotorik wieder in Gang, die Beschwerden bildeten sich zurück, sowie es auch unter einer entsprechenden Tropfinfusion geschehen wäre.
Dieses Erlebnis machte bei den anwesenden westlichen Ärzten Furore und weckte das Interesse an der Akupunktur auf breiter Ebene.
Die Akupunktur wurde nicht zuletzt durch dieses Ereignis hoffähig.

Tradition

Die jahrtausend alte chinesische Tradition der Akupunktur kommt im Bild der Menade zum Ausdruck.


[Die Menade]

Sowie das Helle in das Dunkle übergeht, weicht der Tag der Nacht, wechseln sich männliches und weibliches, Aktivität und Ruhe, Anspannung und Entspannung und andere Gegensatzpaare miteinander ab.
Dieser ständige Fluss wird durch eine Kraft, das "Chi" aufrechterhalten.
Ist der Fluss dieser Kraft gestört, kommt es zur Krankheit. Der Fluss des "Chi" soll durch Akupunktur wieder in Gang gebracht werden. Deshalb heißt der kleine ziehende Schmerz beim Einstich der Akupunkturnadel an den richtigen Punkt der "DeChi".

Eigenes Erlebnis:

In den 80-ger Jahren besuchte ich aus Neugier einen Einführungskurs in chinesischer Ganzkörperakupunktur. Ich war äußerst skeptisch und wollte mich nur einmal informieren.
Schließlich forderte uns der Kursleiter auf, einen Punkt zwischen Daumen und Zeigefinger, den Punkt Dickdarm 4 (Di 4), mit einer Stahlnadel zu stechen. Lustlos stocherte ich in der Region herum und verbiss mir den kleinen Wundschmerz.
Da kam der Kursleiter, änderte die Richtung der Nadel ein wenig und ich fühlte völlig überrascht einen kleinen ziehenden Schmerz, der von diesem Punkt über den Unterarm in den Oberarm hineinstrahlte. Ich war völlig verwirrt, denn so verläuft kein Nerv. Ich hatte zum ersten Mal ein "DeChi" verspürt, das sich entlang des Dickdarmmeridians ausgebreitet hatte. Und zwar ein ganz ungewöhnlich starkes "DeChi".

Die Meridiane sind die "Energiestrassen" im Körper. In ihnen fließt das Chi.


[Teil des Dickdarmmeridians]

Wissenschaftliches

Diese ursprünglich rein imperische Methode wird immer mehr wissenschaftlich erforscht. Durch die Zusammenarbeit zwischen östlichen und westlichen Ärzten hat die Akupunktur in den letzten 30 Jahren einen erheblichen Schub nach vorne bekommen. Auch viele chinesische Forscher gehen mittlerweile wissenschaftlich an die Akupunktur heran.
So ist z.B. genau erforscht, wie ein Akupunkturpunkt anatomisch unter dem Elektronenmikroskop aussieht (Prof. Heine in Deutschland).
Man weiß immer mehr über die Wirkung einzelner Punkte.
In der Orthopädie wird die Akupunktur am häufigsten zur Schmerztherapie angewandt. Dabei werden auch Punkte im Bereich des Schmerzgeschehens, etwa eines Gelenkes oder der Wirbelsäule gestochen. Sie wirken einmal durch den Schmerzreiz, der auch dem Hirn vermittelt wird und dort Reaktionen auslöst. Sie wirken aber auch durch den Reiz der kleinen Wunde, die durch die Nadelung entsteht. Es wird ein Gegenreiz erzeugt.
Bei sogenannten Fernpunkten konnte man eine Wirkung auf bestimmte Hirnareale nachweisen ( Funktionsmagnetresonanztomografie = fMRT ).
Der oben erwähnte Punkt Di4 wirkt z.B. auf Hirnareale, die die Schmerzwahrnehmung dämpfen.



[Veränderung des Sauerstoffgehaltes im
Hirn nach Nadelung eines Akupunkturpunktes.
(Hier Bl67) fMRT - Darstellung]

Außerdem hat man während und nach Akupunkturbehandlungen Hormone und andere Stoffe im Körper in erhöhter Konzentration festgestellt, die z.B. mit der Schmerzverarbeitung zu tun haben.

Tut die Akupunkturbehandlung weh ?

Der entsprechende Reiz in der Schmerztherapie mit Akupunktur ist der Nadelstich mit dem "kleinen Schmerz".
Gelegentlich wird die Wirkung dieses kleinen Schmerzreizes durch Wärmeanwendung verstärkt.
Akupunktur kann auch mit völlig schmerzfreiem Laserlicht durchgeführt werden.
Die Universität in Innsbruck ist auf diesem Gebiet führend. Der Reiz des Laserlichtes genügt häufig bei der Behandlung von Kindern, sehr sensitiven Menschen und auch bei Tieren.
Ich würde mich sehr freuen, wenn ich in der normalen Akupunkturpraxis mit Laserakupunktur auskommen würde.
Entsprechende Geräte habe ich ausprobiert, aber leider ohne den Erfolg, den die Nadelakupunktur bringt.
Wahrscheinlich ist die Schmerzbehandlung mit dem kleinen gering schmerzenden Gegenreiz wirkungsvoller.


Was wird in dieser Praxis mit Akupunktur behandelt ?

Bei der Behandlung von Rauchern und Esssucht ist ein besonders hohes Maß an Mitarbeit des Patienten erforderlich.


Weitere Akupunkturformen

In vielen Teilen des Körpers spiegelt sich der gesamte Körper wieder.
So kennen wir z.B. die Fußreflexzonenmassage, mit der man den gesamten Körper beeinflussen kann.
Die Akupunktur betreffend, spiegelt sich der Körper z.B. im Ohr wieder.


[Darstellung eines Menschen in der Ohrmuschel
und einiger Teile auf der Ohrrückseite.]

Mit der Ohrakupunktur haben sich besonders die Franzosen befasst.
Der französische praktische Arzt, Dr. Paul Nogier hat schon in den 30ger Jahren ein Akupunkturmodell des Ohres entwickelt, das dem ursprünglichen chinesischen Akupunkturmodell des Ohres überlegen ist und auch in China mittlerweile weitgehend benutzt wird.

Die Behandlung über das Ohr ist deshalb so interessant, weil im Ohr nur die Punkte für die Akupunkturnadel empfindlich sind, die auch eine erkrankte Region des Körpers repräsentieren.
Häufig ist der Punkt im Ohr schon empfindlich, bevor die Krankheit richtig ausbricht. Deshalb kann man insbesondere das Ohr auch zu diagnostischen Zwecken verwenden.


Schädelakupunktur

Die Chinesen haben auch über den Schädel, also über dem behaarten Kopf, und über die Stirn akupunktiert.
Der Japaner Yamamoto hat diese Methode extrem verfeinert. Er hat bestimmte Zonen am Schädel gefunden, die bestimmten Beschwerden zugeordnet werden können.
Die Schädelakupunktur ist bei Beschwerden im Bewegungssystem teilweise der Körperakupunktur überlegen.



Schädelakupunktur wird angewandt bei:

Akupunktur versteht sich
nicht als Konkurrenz oder
Ersatz der Schulmedizin,
sondern als sinnvolle
Ergänzung!

 

Wie sind meine Erfahrungen mit Akupunktur?
Die Akupunktur ist eine sinnvolle Ergänzung der Schulmedizin. Als ganzheitliche Therapie hat sie mit einer Ansprechrate von mehr als 80% eine hohe Wirksamkeit bei insgesamt geringen Nebenwirkungen und Risiken.
Hat die Therapie irgendwelche Nebenwirkungen oder gibt es Einschränkungen für die Anwendung?
In der Hand eines geübten Therapeuten ist die Akupunktur risiko- und nebenwirkungsarm, es kann anfänglich zu einer leichten Zunahme der Beschwerden kommen. Gelegentlich kann an der Einstichstelle ein kleiner Bluterguss entstehen.

Wieviele Behandlungen umfasst die Akupunktur?
Manche Patienten empfinden nach der Behandlung sofort Erleichterung, andere brauchen 3 - 5 Behandlungen bevor eine Besserung verspürt wird. Sinnvoll ist in der Regel eine Serie von 10 Behandlungen. Üblich sind 2 Behandlungen pro Woche.

Für weitere Fragen und Informationen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung!

 

Wieviele Behandlungen umfasst die Akupunktur?

Manche Patienten empfinden nach der Behandlung sofort Erleichterung, andere brauchen Tage dazu. Üblicherweise benötigt man etwa 4 - 5 Behandlungen bevor eine Besserung verspürt wird. Sinnvoll ist in der Regel eine Serie von 10 Behandlungen. Je nach Patientenwunsch können 1 - 2 Behandlungen pro Woche vorgenommen werden.

 

Für weitere Fragen und Informationen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung!

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